Derzeit dominieren fossile Brennstoffe den Stromverbrauch in Cabo Verde, wo sie mehr als zwei Drittel des Stroms oder rund 72% ausmachen. Der Anteil kohlenstoffarmer Quellen, wie Wind- und Solarenergie, beträgt 28%. Diese kohlenstoffarmen Quellen sind gleich verteilt, mit jeweils 14% für Wind- und Solarenergie. Diese Verteilung zeigt einen großen Raum für Wachstum in sauberen Energiequellen, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die Umweltauswirkungen zu minimieren.
Wächst der Strom in Cabo Verde?
Elektrischer Strom in Cabo Verde wächst, wie aus den jüngsten Daten hervorgeht, die einen Anstieg des Pro-Kopf-Verbrauchs auf 962 kWh im Jahr 2022 zeigen, gegenüber dem vorherigen Rekord von 878 kWh im Jahr 2016. Dabei ist der bemerkenswerte Anteil der kohlenstoffarmen Stromerzeugung gestiegen, wobei der Pro-Kopf-Verbrauch dieser sauberen Energie von 176 kWh im Jahr 2013 auf 269 kWh im Jahr 2022 gestiegen ist. Diese positiven Änderungen deuten auf eine zunehmende Verlagerung hin, die begrüßt wird, um den klimaneutralen Übergang weiter zu fördern.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung weiter zu stärken, könnte Cabo Verde die Nutzung bestehender Technologien wie Wind- und Solarenergie ausbauen, da sie bereits bedeutende Mengen an kohlenstoffarmem Strom liefern. Aus erfolgreichen Regionen wie Dänemark und Iowa, wo der Windanteil an der Stromerzeugung bei jeweils 60% und 57% liegt, könnte Cabo Verde Methoden zur Effizienzsteigerung und Kapazitätserweiterung übernehmen. Ebenfalls lohnend könnte ein Blick auf Solarenergie-Erfolgsländer und -staaten wie Kalifornien sein, das 31% seines Stroms aus Solarenergie bezieht, um die Wirkung dieser Technologien zu maximieren.
Geschichte
In der Historie der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Cabo Verde gab es bis vor kurzem eher stagnierende Wachstumsperioden. In den Jahren zwischen 2000 und 2021 wurde kein bedeutendes Wachstum in der Windenergie verzeichnet. Erst 2022 zeigt sich ein Schimmer von Wandel auf dem Gebiet der Solarenergie mit einem Anstieg von 0,1 TWh. Diese langsame Fortschreibung stellt eine verpasste Gelegenheit dar und unterstreicht die Notwendigkeit für Energieinvestitionen, die darauf abzielen, künftig stärkere Wachstumsraten zu erzielen und den Weg für eine nachhaltige Energiezukunft zu ebnen.













