Über das letzte Jahr, von September 2024 bis August 2025, hat Tennessee seinen Stromverbrauch aus vielfältigen Quellen bezogen. Mehr als ein Drittel des Stroms, genauer gesagt 36,88%, wurde durch Netto-Importe gedeckt. Etwa 31% der Elektrizität kam aus fossilen Brennstoffen, wobei Kohle und Gas fast gleichmäßig auf 15,94% beziehungsweise 15,75% aufgeteilt waren. Parallel dazu hat der kohlenstoffarme Stromanteil fast ein Drittel des Gesamten ausgemacht. Innerhalb dieser Kategorie lieferte die Kernenergie den größten Beitrag mit 22,7%. Wasserkraft stellte 7,11% des Strommixes dar, während Solarenergie mit 1,09% noch im Aufbau begriffen ist. Diese Zahlen zeigen ein gemischtes Bild, in dem kohlenstoffarme und fossile Energiequellen etwa gleichen Fuß fassen.
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Wächst der Strom in Tennessee?
Im Hinblick auf den Stromverbrauch in Tennessee ist ein alarmierender Trend zu beobachten. Im Jahr 2005 lag der Stromverbrauch bei 19330 kWh pro Person, doch die zuletzt gemessenen Zahlen für 2025 zeigen einen Rückgang auf 15756 kWh pro Person. Das bedeutet einen Rückgang von 3575 kWh pro Person seit dem historischen Höchststand. Insbesondere die Erzeugung aus kohlenstoffarmen Quellen ist besorgniserregend zurückgegangen, von einem Höchststand von 7306 kWh pro Person im Jahr 2020 auf 4931 kWh pro Person. Dies ist ein erheblicher Rückgang von 2374 kWh pro Person. Dieser Abwärtstrend betont die Notwendigkeit, aktiver in die Generierung von sauberem Strom zu investieren, um das Gleichgewicht zugunsten kohlenstoffarmer Energiequellen zu verschieben.
Vorschläge
Angesichts der bestehenden Herausforderungen sollte Tennessee die Möglichkeit erwägen, die Kapazität seiner Kernkraftwerke auszubauen, da diese bereits einen großen Anteil des Strombedarfs decken und eine saubere Lösung für die Energieerzeugung darstellen. Ein Blick auf erfolgreiche Regionen kann Inspiration liefern: Länder wie Frankreich und die Slowakei erzeugen 70% beziehungsweise 66% ihres Stroms aus Kernenergie. Für die Solarenergie könnte sich Tennessee ein Beispiel an Nevada und Kalifornien nehmen, wo 33% und 29% des Stroms aus Solarquellen stammen. Der Einsatz von modernster Technologie könnte helfen, die saubere Energieerzeugung effizienter zu gestalten und somit den Anteil der kohlenstoffarmen Energiequellen in Tennessee zu erhöhen. Die Einführung bewährter globaler und nationaler Strategien könnte Tennessee helfen, signifikante Fortschritte in der Erzeugung von sauberem Strom zu erzielen.
Geschichte
Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Tennessee ist durch bedeutende Schwankungen geprägt. In den 2000er Jahren gab es merkliche Einbrüche, insbesondere in der Kernenergie, wie ein Rückgang von 3,1 TWh im Jahr 2006. Doch in den folgenden Jahren erlebte die Kernenergie Phasen der Erholung, etwa 2007 mit einer Steigerung von 4 TWh und erneut 2013 mit einer Zunahme von 3,4 TWh. Die 2010er Jahre waren durch ständige Schwankungen in der Wasserkraft gekennzeichnet, mit einem bemerkenswerten Anstieg um 4,7 TWh im Jahr 2009. In jüngster Zeit jedoch, 2024 und 2025, verzeichnete die Kernenergie beunruhigende Rückgänge von 5,8 TWh und 6,1 TWh. Diese Daten heben die dringende Notwendigkeit hervor, Stabilität und Wachstum bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung zu fördern und vergangene Erfolge nachhaltig zu sichern.


