Elektrizität in Bangladesch im Jahr 2024
Der aktuelle Stand des Stromverbrauchs in Bangladesch zeigt eine überwältigende Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, die mehr als 85 % des Verbrauchs ausmachen. Gas trägt fast die Hälfte bei, während Kohle fast ein Drittel ausmacht. Neben den inländischen Produktionsmethoden importiert Bangladesch ebenfalls eine bedeutende Menge, die etwa 12 % des Verbrauchs ausmacht. Bemerkenswerterweise machen kohlenstoffarme Energiequellen, wie Solarenergie, nur etwas mehr als 2 % des Stromverbrauchs aus, was auf ein noch stark vorhandenes Potenzial für die Einführung und Erweiterung sauberer Energien hinweist.
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Wächst der Strom in Bangladesch?
Obwohl Bangladesch bestrebt sein dürfte, seine Elektrizitätsproduktion zu erhöhen, sind die letzten Zahlen signifikant ernüchternd. Der derzeitige Pro-Kopf-Verbrauch beträgt 575 kWh, was eine Abnahme um 74 kWh im Vergleich zum Höchststand von 649 kWh im Jahr 2022 bedeutet. Trotz dieser Gesamtentwicklung zeigt sich ein positiver Trend im Bereich kohlenstoffarme Energie, wo der Pro-Kopf-Verbrauch von 9 kWh im Jahr 2022 auf 12 kWh gestiegen ist. Klar ist, dass die Einführung und Ausweitung kohlenstoffarmer Elektrizität nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist, um langfristig die Energieranவxuρηgslücke zu schließen.
Vorschläge
Bangladesch kann von den Erfolgen anderer Regionen lernen, um seinen eigenen Anteil an kohlenstoffarmer Elektrizität zu erhöhen. Beispielsweise sind Frankreich und die Slowakei führend in der Nutzung von Kernenergie mit über 65 %, während Dänemark und Iowa zeigen, wie wertvoll Windenergie sein kann. Eine verstärkte Einbindung von Kernenergie und der weitaus ungenutzten Solarenergie, inspiriert von Ländern wie Kalifornien und Chile, könnte Bangladesch signifikant dabei helfen, seinen kohlenstoffarmen Anteil zu steigern. Eine aggressive Ausweitung in diese Bereiche bietet wirtschaftliche und ökologische Vorteile, die es zu nutzen gilt.
Geschichte
Der Verlauf der kohlenstoffarmen Stromproduktion in Bangladesch zeigt neben Wachstum auch immer wieder Perioden mit Rückgängen. In den 1980er Jahren fanden häufig Veränderungen in der Wasserkrafterzeugung statt, wobei es sowohl Zuwächse als auch Rückgänge gab. Seitdem waren die Entwicklungen weitgehend inkrementell und inkonsistent. Bemerkenswert ist jedoch der jüngste Anstieg der Solarenergieerzeugung in den letzten Jahren, eine positive Entwicklung, die fortgesetzt und intensiviert werden sollte. Mit kontinuierlichem Engagement könnten diese kohlenstoffarmen Quellen ein bedeutender Teil der künftigen Energiestrategie des Landes sein.








