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Elektrizität in Spanien im Jahr 2025

4.527 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
+60 #42
6.025 kWh/person Gesamtelektrizität
-761 #80
151 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+9,8 #31
75 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-2,3 #32

Aktuell wird der Großteil der Elektrizität in Spanien aus kohlenstoffarmen Quellen erzeugt, was mehr als drei Viertel (rund 75%) des Stroms ausmacht. Besonders hervorzuheben sind die Anteile der Solarenergie, die fast ein Viertel (etwa 21%) und die Windenergie, die ebenfalls rund ein Fünftel (etwa 20%) zur Energieerzeugung beitragen. Kernenergie trägt fast 18% bei und Wasserkraft rund 14%. Auf der anderen Seite stehen fossile Brennstoffe, die noch gut ein Viertel (etwa 25%) der insgesamt erzeugten Elektrizität ausmachen, wobei Gas den größten Anteil hat, gefolgt von Öl und Biokraftstoffen. Dieser Mix zeigt, dass Spanien auf einem guten Weg ist, seine Energiebilanz zu dekarbonisieren, sich aber immer noch in gewissem Maße auf fossile Brennstoffe stützt, die Treibhausgasemissionen und Luftverschmutzung verursachen.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen IEA und World Bank. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Spanien?

Betrachtet man den Trend des Elektrizitätsverbrauchs pro Kopf, so zeigt sich ein Rückgang im Vergleich zum historischen Höchststand im Jahr 2008, als der Verbrauch 6786 kWh pro Person betrug. Die aktuellen Zahlen für 2025 liegen bei 6025 kWh pro Person, was eine Abnahme von 761 kWh pro Person bedeutet. Doch obwohl der Gesamtverbrauch gesunken ist, gibt es einen leichten Anstieg bei der Erzeugung kohlenstoffarmer Elektrizität, die 4527 kWh pro Person erreicht hat, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 60 kWh pro Person bedeutet. Diese Divergenz deutet darauf hin, dass Spanien trotz des insgesamt rückläufigen Stromverbrauchs aktiv seine saubere Energieerzeugung steigert.

Vorschläge

Um den Anteil kohlenstoffarmer Energie weiter zu erhöhen, könnte Spanien seine vorhandenen Kapazitäten in der Kernenergie, Solar- und Windenergie weiter ausbauen, da diese Technologien bereits einen wesentlichen Beitrag leisten. Dabei könnte das Land von Regionen wie Frankreich und Slowakei lernen, die erfolgreich hohe Anteile ihrer Elektrizität aus Kernenergie beziehen (über 66%). Ebenso könnte Spanien von Ländern wie Dänemark oder Iowa profitieren, die bedeutende Anteile aus der Windenergie generieren. Im Bereich der Solarenergie ist ein Blick nach Nevada ratsam, das etwa 34% seines Stroms aus Solarenergie deckt. Ein verstärkter Fokus auf den Ausbau dieser Sektoren könnte Spanien helfen, seine saubere Energieproduktion weiter zu stärken und dem globalen Trend zur Dekarbonisierung zu folgen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Spanien hat in der Vergangenheit einige bedeutende Entwicklungen in der kohlenstoffarmen Stromerzeugung erlebt. In den späten 1970er Jahren und frühen 1980er Jahren kam es zu erheblichen Schwankungen in der Wasserkrafterzeugung, teils mit erheblichen Rückgängen wie 1980 und 1989. In den 1980er Jahren verzeichnete jedoch die Kernenergie einen bemerkenswerten Aufschwung mit einem Anstieg von 12,4 TWh im Jahr 1984. Die 1990er Jahre und die darauf folgenden Jahrzehnte waren von regelmäßigen Schwankungen der Wasserkrafterzeugung geprägt. Jedoch stach der jüngste Anstieg der Solarenergie im Jahr 2023 hervor, als ein deutlicher Zuwachs von 12,7 TWh verzeichnet wurde. Dies verdeutlicht, dass Spanien die Möglichkeiten zur Produktion kohlenstoffarmer Energie verstärkt nutzt, besonders in neueren Technologien wie Solarenergie. Kritisch zu betrachten ist der historische Einsatz von Wasserkraft, der stark variierte und in manchen Jahren signifikante Rückgänge erlitt, was eine stabile langfristige Planung erschwert.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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