In Griechenland im Jahr 2025 stammen mehr als die Hälfte der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen, insbesondere Gas, das fast 45% der Elektrizität ausmacht. Kohle und Öl tragen zusammen knapp 10% bei. Auf der anderen Seite kommt fast die Hälfte der Elektrizität aus kohlenstoffarmen Quellen. Windkraft dominiert diesen Bereich mit rund 20%, gefolgt von Solarenergie mit etwa 17% und Wasserkraft mit ungefähr 8%. Biokraftstoffe machen einen kleinen Teil aus, fast vernachlässigbar im Vergleich zu anderen Quellen. Es ist klar, dass trotz der beträchtlichen Beiträge der Wind- und Solarenergie fossile Brennstoffe noch stark präsent sind.
Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA, ENTSOE, Eurostat, IEA und World Bank. Mehr über Datenquellen →
Wächst der Strom in Griechenland?
Betrachtet man den Stromverbrauch pro Person, zeigt sich ein Rückgang: Aktuell verbraucht eine Person in Griechenland etwa 5127 kWh jährlich. Dies liegt deutlich unter dem historischen Höchststand von 6261 kWh im Jahr 2008 und entspricht einem Rückgang von über 1100 kWh. Insbesondere die Erzeugung von kohlenstoffarmer Elektrizität ist gesunken; von einem Hochstand im Jahr 2024 mit 2582 kWh pro Person auf 2357 kWh in 2025. Solche Rückgänge in einer Zeit, in der Elektrifizierung und saubere Energieerzeugung an Bedeutung gewinnen, sind besorgniserregend.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung zu erhöhen, könnte Griechenland in die Erweiterung bestehender Wind- und Solaranlagen investieren, da diese bereits erhebliche Mengen an Elektrizität erzeugen. Zudem könnte man von Vorbildern wie Dänemark und Iowa lernen, die erfolgreich große Anteile ihres Stroms aus Windkraft decken. Ebenso haben Länder wie Frankreich und die Slowakei gezeigt, wie bedeutend Kernenergie sein kann, indem mehr als die Hälfte ihrer Elektrizität aus dieser sauberen Quelle stammt. Die Implementierung von mehr Solar- und Kernkraftprojekten, ähnlich wie in Regionen wie Nevada und Kalifornien, würde Griechenland helfen, Fortschritte in der nachhaltigen Energieerzeugung zu erzielen.
Geschichte
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Griechenland im Bereich kohlenstoffarmer Energie in der Vergangenheit Zuwächse und Rückschläge erlebt hat. In den 2000er Jahren und darüber hinaus gab es Schwankungen in der Wasserkraftproduktion mit signifikanten Rückgängen, 2007 und 2011 hervorzuheben. In den jüngsten Jahren brachte die Solarenergie substanzielle Erhöhungen, insbesondere im Jahr 2013, während die Windenergie erst 2020 einen erwähnenswerten Anstieg von 2 TWh verzeichnete, jedoch in 2025 wieder zurückging. Solche Schwankungen, insbesondere die negativen Werte, sind kritisch zu betrachten und betonen die Notwendigkeit für Griechenland, seine kohlenstoffarmen Kapazitäten durch stabile und zuverlässige Technologien wie Kernenergie und Solarenergie zu stärken, um zukünftige Energiebedarfe zu decken.








